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Erdbeere

(Fragaria)

Zubereitung des Rezeptes von Bio-ok

Einleitung:

Die Erdbeeren sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie spielen schon seit der Steinzeit eine Rolle in der menschlichen Ernährung, erst mit der Einführung von amerikanischen Arten im 18. Jahrhundert entwickelte sich jedoch die Gartenerdbeere. Entgegen ihrem Namen zählt die Erdbeere aus botanischer Sicht nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten. Der rote Teil ist tatsächlich ein Fruchtkörper während die eigentlichen Samen der Erdbeere die kleinen gelben Samenkörner an der Oberfläche sind.

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Steckbrief:

Am Ende der Reifezeit saugt die Erdbeere gierig Anthozyanine in sich hinein (rote karotenreicher Farbstoff), die die empfindliche Frucht vor Zerstörung durch zellschädigende Substanzen und Bakterien schützen.

Bestimmte Katechine wirken entzündungshemmend und antibakteriell - sowohl in der Erdbeere als auch im menschlichen Stoffwechsel. Diese Katechine binden giftige Schwermetalle im Darm, hlefen gegen Verdauungsstörungen wie Blähungen und Durchfall.

Mit ihrem niedrigen Kaloriengehalt schaden Erdbeeren der Figur nicht und enthalten dennoch viele Vitamine und Spurenelemente. Schon allein ihr hoher Vitamin-C-Gehalt stellt andere Obstsorten in den Schatten: In 100 Gramm Erdbeeren sind etwa 62 mg Vitamin C enthalten; somit überflügelt sie diesbezüglich nicht nur Orangen, sondern auch Zitronen. Außerdem enthalten Sie einen hohen Anteil Folsäure ( wichtig für die Blutbildung und das Zellwachstum) und Kalium (wirkt entwässernd und blutdrucksenkend).

Keine andere einheimische Frucht ist so reich an Mangan, diesem Supermineral, das im gesamten Stoffwechsel tüchtig mithilft, Knochen und Blut produziert, Nerven und Gehirn nährt, für die Libido sorgt, Haare und Haut mit Farbpigmnete versorgt und nicht zuletzt die Produktione von Schilddrüsenhormonen anregt. Selbst die Blätter und Wurzeln der Erdbeere enthalten Wirkstoffe, die pharmakologisch genutzt werden.

Erdbeeren sind also besonders bei Gicht und Rheuma zu empfehlen. Der relativ hohe Ballaststoffgehalt (1.6g pro 100g) fördert zusätzlich die Verdauung.

Was viele außerdem nicht wissen ist, dass Erdbeeren Schmerzen lindern können. Denn sie enthalten Salicylsäure, eine natürliche Vorstufe der Acetylsalicylsäure, dem Wirkstoff des alt bekannten Aspirins.

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Tipp:

Erdbeeren sind pflückreif und genießbar, wenn mindestens zwei Drittel der Fruchtoberfläche rot gefärbt ist. Ihr voller Geschmack entwickelt sich jedoch nur, wenn sie ausgereift gepflückt werden. Zu einer Nachreife kommt es bei Erdbeeren nicht mehr.
Eine große Rolle spielen Erdbeeren bei der Herstellung von Marmeladen. Zu den klassischen Kombinationen gehören Süßspeisen, bei denen Rhabarber und Erdbeeren gemeinsam verarbeitet werden. Auch Bananen und Erdbeeren ergänzen sich geschmacklich. Besonders gut zur Geltung kommt der Geschmack der Erdbeeren, wenn die Frucht vor dem Verzehr mit ein wenig Balsamikoessig benetzt wird.

Jeder nicht zu schattige Garten, in welchem Gemüsebau oder Blumenzucht betrieben wird, eignet sich auch zur Erdbeerkultur. Am meisten sagt den Erdbeeren eine recht sonnige südliche Lage zu. Hier werden die Früchte am wohlschmeckendsten und reifen am frühesten. In nördlichen lagen gewinnen sie wohl an Größe, aber dies nur auf Kosten des Wohlgeschmacks.
Zur Erdbeerzucht ungeeignet sind Plätze unter Bäumen, im Schatten von Häusern oder Mauern. Hier gedeiht aber noch die Monatserdbeere, die zwar nur kleine, der Walderdbeere ähnliche Früchte bringt, diese jedoch in ununterbrochener Folge bis zum Herbst.

Die Erdbeere verlangt viel, sehr viel Nahrung. Man muß also den Boden vor der Pflanzung reichlich düngen und tief graben.
Schwerer Boden wird durch Düngung mit Pferdedung, durch Unterbringen von Torfstreu, verrotteten Abfällen von Holz- und Zimmerplätzen, aber auch durch Sand oder Asche lockerer gemacht. Außerdem bringt man noch tüchtig Komposterde auf. So vorbereitete Erdbeerbeete liebt die Erdbeerpflanze und Sie werden erstaunt sein, welche Fruchtbarkeit sie entwickeln und welche Größe sie erreichen werden.

Zubereitung des Rezeptes von Bio-ok

Info:

Für manche Menschen unangenehme Folgeerscheinung nac dem Erdbeergenuss ist die Erdbeer-Allergie. Dieses juckende Nesselfieber - empfindliche Menschen bekommen sogar Atembeklemmungen - ist sehr unangenehm, auch wenn Kräuterpfarrer Künzle es als ganz normalen \\\"Großputz des Körpers\\\" bezeichnete. Der schwedische Naturforscher Carl von Linné, der im 18. Jahrhundert bei den Pflanzen ihre noch heute gültigen lateinischen Namen festlegte, litt unter Erdbeer-Allergie. Er aß die Früchtchen dennoch, legte sie aber vorher in roten oder weißen Wein. - Das soll die Juckerei verhindern -.

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Inhaltsstoffe:

Kaliuminfo
Vitamin Cinfo
Folsäureinfo
Vitamin Kinfo
Pantothensäureinfo
Biotininfo
Eiseninfo
Manganinfo

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Bemerkungen:

Der ökologische Anbau von Erdbeeren erfordert gärtnerisches Geschick und ausgeklügelte Fruchtfolgen. Erdbeeren sind anfällig für Pilzkrankheiten.

Da der Einsatz von Fungiziden tabu ist, hemmen die Bio-Bauern die Pilze mit einem Trick: Wenig organische Düngung bewirkt, dass sich weniger Laub an den Pflanzen bildet. Die Folge: Tau und Regen an den Blättern trocknen schneller ab und die Feuchtigkeit liebenden Pilze bleiben weg.

Den Beikräutern rückt der Biobauer mit Hacke oder Striegel zu Leibe. Der Mehraufwand und die geringeren Erntemengen erklären den Bioaufschlag für die roten Früchte.

Greenpeace empfiehlt \\\"Bio\\\". Denn: „Die Pestizidbelastung bei konventionellem Obst und Gemüse ist mehr als Besorgnis erregend“, warnt Martin Hofstetter, Experte von Greenpeace. Das gilt besonders für Erdbeeren, wenn sie außerhalb der Saison, also z.B. im Winter als Import-Ware angeboten werden.

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